Mobbing - Umgang mit Mobbing in pädagogischen Prozessen

 

Ganztags- oder Mehrtages-Seminar / -Workshop

 

Mobbing ist ein in pädagogisch begleiteten (Gruppen-)Prozessen sehr weit verbreitetes Phänomen. Die Bezeichnung „Mobbing“ wird mittlerweile allerdings fast inflationär gebraucht. Doch was ist Mobbing tatsächlich? Wann sollte man wirklich von Mobbing sprechen und wo liegt der Unterschied zum bloßen Ärgern aus Spaß, den täglichen Neckereien zwischen den GruppenmitgliederInnen und dem manchmal schon eher unangebrachten Scherz? Wo hört der „Spaß“ auf und wann beginnt Mobbing.

 

Um zu begreifen, wie Mobbing entsteht, um die vorhanden Strukturen in einer Gruppe zu analysieren und um schließlich gegen Mobbing vorgehen zu können, sollen die TeilnehmerInnen im Rahmen dieses Seminares Hilfestellungen erhalten, Mobbingprozesse zu erkennen, zu beschreiben und gegenüber den Beteiligten zu thematisieren.

 

Mobbing bedeutet meist Gewalt an einer Person innerhalb ihrer sozialen Bezugsgruppe (Schulklasse, Wohngruppe, Jugendgruppe, Arbeitsteam usw.). Die soziale Bezugsgruppe wird hierbei zum Instrument der Gewalt und die Mitglieder der Gruppe üben hierbei verschiedene Rollen aus. Das Opfer hat meist nur geringe Chancen, sich aus seiner sozialen Bezugsgruppe zu lösen und ist damit der Gewalt dieser Gruppe solange ausgeliefert, bis jemand diese Prozesse durchbricht. Die Arbeit mit der gesamten Gruppe ist hierbei der Schlüssel für eine Erfolg versprechende Strategie zur Lösung der aktuellen Problemlage und auch der Prävention bzgl. zukünftiger Vorkommnisse.


  • Mobbing – Was ist das?
  • Vom Konflikt zum Mobbing
  • Arten von Mobbing
  • Erkennung von Mobbing im eigenen pädagogischen Arbeitsfeld
  • Auswirkungen auf die Mobbingopfer und die Gruppe als Ganzes
  • Mobbingrollen in sozialen Gruppen
  • Umgang mit Mobbingereignissen in pädagogischen Prozessen
  • Prävention / Vermeidung von Mobbing

 

Methoden:  Trainerinput, praktische Übungen, Kleingruppenarbeit, Gruppendiskussionen, Erfahrungsaustausch


Zielgruppe:    Alle interessierten pädagogischen Mitarbeiter/innen