Unsere Philosophie

Das Individuum und die Gruppe stehen im Mittelpunkt

Im besonderen Fokus unseres Handelns stehen die Ziele, Ressourcen, Möglichkeiten und Visionen der Beteiligten. Unsere Auffassung vom Lernen ist eine interaktive, das heißt, wir sehen uns als Teile der Prozesse mit der Aufgabe, zu neuen Blickwinkeln und Kompetenzen anzuregen. Unsere Aufmerksamkeit gilt gleichermaßen der Individualität jedes Einzelnen und der Gemeinschaft als den Systemen, denen wir zugehören.

 

Ganzheitliches Lernen als wichtigste Prämisse
Eigenes Handeln ist ganzheitlich; es beinhaltet körperliche, emotionale, kognitive und soziale Aspekte. Eigenes Tun birgt die Chance der größten Verarbeitungstiefe. Durch eigenes Tun zu Ergebnissen zu gelangen ist eine Grundvoraussetzung, um Selbstwirksamkeit zu erlangen. Sich selbst wirksam zu fühlen ist eine Basis für Selbstvertrauen und Identität.

 

Erlebnisorientiertes Lernen als Basis der Bildungsprozesse
Ein gegenüber „Alltagssituationen“ hervorgehobenes Erleben kann die mit eigenen Erfahrungen verbundenen Lernprozesse emotional vertiefen und kognitiv verankern. Das „Erlebnis“ ist Erinnerungskern des Erlernten und gleichzeitig Reflexionsmaterial für weiteres Lernen.

 

Beziehungsorientierung im Fokus
Lernen und Bildung geschieht immer in Beziehung, insbesondere wenn dabei Situationen aufgesucht werden, die subjektiv empfundene Risiken beinhalten. Auch die Zumutung, eine Situation allein und ohne Hilfe bewältigen zu müssen, ist – als Zu-Mutung – Beziehungsarbeit.

 

Die Natur als Lern- und Lebensort

Natur in ihren vielfältigen Erscheinungsformen ist viel mehr als nur ein Ort. Sie ist natürlich auch viel mehr als eine Partnerin, obwohl sie im Rahmen erfahrungsorientierter Lernprozesse auf eine nichtwertende und dennoch beeinflussende Instanz für uns da ist.